Vor wenigen Monaten haben sich einige interessierte Mitglieder aus den vier bürgerlichen Parteien zusammengetan um "60plus" zu reaktivieren. Es gab ja schon einmal eine Gruppe, die sich von bürgerlicher Seite den Älteren annahm.
Diese Gruppe haben wir mit neuem Elan geweckt, ihr mit IG60+ einen neuen Namen gegeben und - anders als früher - einen richtigen Verein gegründet mit Statuten, Vorstand etc.
Im Bereich der Alterspolitik hat sich zwischenzeitlich auch einiges geändert. Früher war Alterspolitik meist gleichbedeutend mit Alterspflegepolitik. Dies ist bei der heutigen Bevölkerungsentwicklung nicht mehr richtig. Das hat auch die Basler Regierung erkannt und im August 2007 neben überarbeiteten "Leitlinien der Alterspflegepolitik" neu auch "Leitlinien der Seniorenpolitik" beschlossen.
Die Lebensphase "Alter" umspannt heute mehrere Jahrzehnte. Man spricht deshalb gerne von der dritten und vierten Generation. Die dritte Generation meint die Altersgruppe 60+, also die aktiven und voll autonomen, d.h. selbständigen Seniorinnen und Senioren. Die Vierte Generation spricht die Altersgruppe 80+ an, die Lebenszeit, wo die Autonomie langsam abnimmt und Betreuung und Pflege wichtiger werden.
Die IG60+ will mit gut bürgerlichen Ideen im Bereich Seniorenpolitik aktiv werden. Wir werden uns deshalb immer öfter im Interesse der Seniorinnen und Senioren zu Wort melden.